Sozialpädagogik aus der Perspektive einer kritischen Theorie

Die Sozialpädagogik bedarf einer Legitimation ihres Handelns und Einwirkens in Erziehungs- und Bildungsprozesse. Sei es in Wohngruppen, Jugendstrafanstalten, Kitas oder Arbeitsintegrationsmassnahmen, überall dort wo Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen tätig sind, vermitteln sie Wertvorstellungen und Symbolsysteme. Doch welche Werte sind die Richtigen? Wie kann ich mein Handeln tragfähig begründen? Wie legitimiere ich meine Position und Rolle in der Gesellschaft an sich?
Eine normative Begründung des Eingriffs in die Autonomie unserer Mitmenschen ist daher unabdingbar. Die Kritische Theorie liefert uns ein tieferes Verständnis über die in der Gesellschaft inhärenten Kommunikations- und Bildungsprozesse. Aus diesem Verständnis kann einerseits die Sozialpädagogik wie auch die Soziale Arbeit geschichtlich und gesellschafts-theoretisch verortet werden und ihre Handlungen normativ begründen. Die Kritische Theorie nimmt die Gesamtzusammenhänge in den Blick und ist bestrebt eine Totalperspektive der Gesellschaft einzunehmen. Hierfür liefert uns Prof. Dr. Vogel einen ersten Einblick und Denkanstösse. Im Anschluss ist noch Platz für Diskussionen sowie für einen lockeren Aus-tausch bei einem Apèro.

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